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ERP für kleine Unternehmen

Externe Anwendungen anbinden

Wenn es nötig wird, grobe Daten detailliert zu betrachten, scheitern viele kleinere Unternehmen.

Der Regelfall ist eine Basis-Implementierung fast ohne Anpassungen wie im Fall spire indes nicht. Denn eine einfach zu bedienende, günstige ERP-Lösung ist auch für kleine Unternehmen nur die halbe Miete. Benötigt werden Lösungen, die zwar technisch gesehen fast out of the box einsatzbereit sind, zugleich aber Besonderheiten der Branche berücksichtigen. Das können bestimmte Datenanbindungen oder branchenspezifische Besonderheiten in Logistik und Produktion sein.

Deshalb sind für SAP und die Kunden, spezialisierte Partnerunternehmen, die so genannten Branchen-Add-ons zu SAP Business One erstellen, sehr wichtig. Für diese Spezialisten ist SAP Business One als Basis sehr attraktiv. Denn das SAP Business One Software Development Kit (SDK) erlaubt es Programmierern auf einfache Weise, externe Anwendungen an SAP Business One anzubinden sowie kundenindividuelle Funktionen hinzuzufügen.

Das SDK besteht aus einer grafischen Bedienoberfläche und einer separaten Business- Objektschicht. Der Werkzeugkoffer enthält Programmierschnittstellen, Beispiel- Coding, eine Dokumentation und einfache Hilfsprogramme. Das hilft dabei, externe Anwendungen anzubinden oder Funktionen hinzuzufügen.

Durch das SDK wird es SAP-Partnern und technisch versierten Kunden möglich, den Funktionsumfang von SAP Business One nach den eigenen Bedürfnissen zu erweitern.

Weil viele Programmiersprachen und Werkzeuge unterstützt werden, kann der Entwickler auf vertraute Technologien und Anwendungen zurückgreifen. Das heißt, er kann bereits in anderem Zusammenhang erstellte Lösungen mit wenig Aufwand als Add-on zu SAP Business One anbieten und so seine eigene Branchenlösung realisieren.


Medienbrüche zwischen den Systemen führen dazu, dass Daten wiederholt eingegeben werde müssen. Das kostet Zeit und erzeugt Fehler.

Damit wird SAP Business One zu einer hochinteressanten Plattform für die Anbieter ehemals eigenständiger spezialisierter Nischenlösungen. In diesen Branchen- und Subbranchenlösungen stecken häufig sehr viel Know-how und Liebe zum Detail. Doch auf Dauer sind viele dieser Spezialisten nicht überlebensfähig, so dass jährlich Dutzende dieser Lösungen sterben, was für die Endkunden ein erhebliches Risiko bedeutet.

Einer der wesentlichen Gründe für die Krise am Spezialanbieter-Markt besteht darin, dass es mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, eine eigene ERP-Engine zu pflegen und up to date zu halten. Was liegt also näher, als auf eine zukunftssichere Plattform zu setzen und das eigene Prozess- und Nischen-Know-how dort einzubringen, indem man bestehenden Programmiercode einfach „anflanscht“?


Ein einziger Server reicht für SAP Business One samt Datenbank.

Inzwischen ist so ein bedeutendes internationales Netzwerk qualifizierter SAP-Geschäftspartner entstanden. Die Partner greifen auf das weltweit verfügbare Fachwissen von SAP zurück, um bestmögliche Service- und Supportleistungen anbieten zu können. Mit dem branchen- und marktspezifischen Know-how von über 1300 Partnern und mehr als 300 verfügbaren Partnerlösungen können die Kunden gemeinsam mit den Partnern die SAP Business One-Funktionen ihren besonderen Anforderungen entsprechend erweitern und ergänzen.

Wie wichtig Add-ons sind, verdeutlicht die Implementierung beim Handelsunternehmen Sporthouse24 GmbH aus Kirchheim in Hessen. Die acht Mitarbeiter starke Sporthouse24 GmbH setzt als Add-on eine eigene Data Transfer Workbench ein, nutzt ein DATEV-FI-Interface und eine spezielle Payment Engine für die Bankgeschäfte. Diese Lösungen erleichtern die 252 Verkaufs- und 35 Einkaufs-Transaktionen pro Woche erheblich.

Zu den Highlights gehören auch eine Standardschnittstelle zu Webshop von ePages. Die vom SAP-Partner Straton IT-Consulting AG eingeführte Lösung enthält verbessertes Reporting, verbesserte Suchfunktionen bei Artikeldaten und den sofortigen Austausch der Bestelldaten der Online-Kunden.


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