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Business Process ManagementHerausforderungen in der Krise
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rezession nimmt der Kostendruck zu. Unternehmen müssen ihre Prozesse fit machen für schnelle Reaktionszeiten, ein schlankes Liefermanagement und ein beschleunigtes Time to Market. Mitarbeiterpotenziale und -kompetenzen aufgrund mangelnder Koordination oder Friktionen in der Prozesskette zu blockieren oder ungenutzt zu lassen können sich Unternehmen nicht länger leisten. Eine optimierte Steuerung der Mitarbeiter-Auslastung durch die prozessorientierte Zusammenführung funktional heterogener Arbeitsschritte und die nahtlose Integration von Informationsflüssen über Systemgrenzen hinweg sind daher vorrangige Ziele von BPM-Projekten. Business Process Management dient hier der Herstellung kohärenter und zielorientierter Wertschöpfungsprozesse und der (Wieder-)Herstellung von Steuerungs- und Kalkulationssouveränität auf der Leitungsebene. Es geht auch darum, mit einer dokumentierbaren Workflow-Transparenz und der Verdichtung von Prozessdaten zu aussagekräftigen Kennzahlen in Form eines Business Activity Monitoring (BAM) bestehende Optimierungspotenziale systematisch und methodisch auszuschöpfen. Neben Kosten-, Zeit- und Risikomanagement sowie Planungssicherheit sind die in Krisenzeiten verstärkt anstehenden Mergers & Acquisitions ein weiterer Treiber für die Einführung automatisierter und homogener Prozesse. Nach einer Konzernübernahme müssen getrennte Systeme auf der IT-Ebene zusammengeführt werden, um die erwarteten wirtschaftlichen Synergieeffekte zu realisieren. Internationalisierung, verlängerte Werkbank sowie die B2B-Integration von Zulieferern und Kunden in die Produktionsabläufe verlangen eine IT-Architektur, die dank offener Standards und eines Service-orientierten Ansatzes (SOA) hinreichend flexibel strukturiert ist, um auch fremde IT-Landschaften zügig vernetzen zu können. Entscheidend ist, dass eine transparente BPM-Struktur nicht nur vertikal innerhalb einer Abteilung etabliert, sondern horizontal entlang der eigentlichen Service- oder Produktionsketten implementiert wird. Im Rahmen von Governance, Access Management und Schlüsselvergabe ist dabei sicherzustellen, dass die handelnden Personen einen abgestuften, reibungslosen Zugriff auf alle Anwendungen haben, der ihrer Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette entspricht, und dass die gesicherte Übertragung von Informationen gewährleistet ist. Lesen Sie auf der nächsten Seite: Seiten: Artikel-BewertungBitte helfen Sie uns noch besser zu werden und geben Sie diesem Artikel eine Note. Geben Sie hier bitte Ihre Bewertung für diesen Artikel ab ...Es hat 1 User diesen Artikel mit einer Durchschnittsnote von 2 bewertet.
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