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Physikalische Datensicherheit: Outsourcing

In guten Händen

Firmenchefs, die Server und Rechenzentrum an zertifizierte Dienstleister auslagern, profitieren von der leistungsfähigen, gut gesicherten Infrastruktur und vom Know-how der spezialisierten Betreiber. Anders als beim klassischen Outsourcing behalten sie die eigene IT voll im Griff.

Johannes Fritsche/hey

Viele Firmenchefs wissen nicht, wie und wo sie ihre geschäftskritische ITInfrastruktur unterbringen sollen. Das anhaltende Wachstum der Datenverarbeitung, zusammen mit dem hohen Stromund Kühlungsbedarf der neuen Hardware- Technologien, droht herkömmliche Rechenzentren zu überfordern. Die Herausforderung besteht darin, die bestmögliche Ausfallsicherheit mit Standortvorteilen, einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie ausreichender Stromversorgung in Einklang zu bringen und Kühlungskapazitäten mit der notwendigen Flexibilität zu vereinen. Eine Alternative zum Aus- oder Umbau der vorhandenen Technik und Räume kann es deshalb sein, den Betrieb der Hard- und Software teilweise oder ganz an einen Dienstleister auszulagern.

Die Dematic GmbH & Co. KG mit Sitz in Offenbach hat diese Strategie gewählt. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter für Intralogistik und Logistik-Automatisierung. Das Unternehmen, das mit rund 3600 Mitarbeitern über 800 Millionen Euro im Jahr erwirtschaftet, hat alle seine SAPAnwendungen erfolgreich an den IT-Dienstleister itelligence in Bielefeld ausgelagert.

"Wir sparen Kosten, und die Mitarbeiter der IT-Abteilung können sich darauf konzentrieren, den Einsatz von IT-Technologien und betriebswirtschaftlichen Anwendungen laufend zu verbessern. So optimieren wir Geschäftsprozesse und gewinnen Wettbewerbsvorteile, zudem lassen sich die SAPAnwendungen im Rechenzentrum eines ITDienstleisters kostengünstiger und sicherer betreiben als im Inhouse-Betrieb", resümiert Matthias Heinzel, Chief Information Officer (CIO) bei Dematic.

Für die Wahl des Dienstleisters waren mehrere Kriterien entscheidend. Dazu gehörten State-of-the-Art-Technologien im Rechenzentrum sowie die Entwicklung umfassender Sicherheitskonzepte. Eine der Kernanforderungen war eine maximale Ausfallzeit der SAP-Systeme von einer Stunde pro Vorfall. Weitere zentrale Punkte waren ein attraktiver Preis sowie die wirtschaftliche Solidität des Hosting-Partners.

Durch die moderne Hardware im Bautzener Rechenzentrum von itelligence hat sich darüber hinaus die Leistungsfähigkeit der SAP-Anwendungen bei Transaktionen deutlich verbessert. So hat sich zum Beispiel die Durchlaufzeit des Jobstreams für den Monatsabschluss in Deutschland mehr als halbiert. "Durch den Performance-Gewinn laufen Prozesse schneller, dadurch sparen wir Zeit und Kosten", hebt Heinzel hervor.


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